Die Bank Austria Creditanstalt AG hat - neben anderen Produkten - ein für die
Bank lukratives Produkt im Angebot:
den
"Synthi Schweiz".
Dieses Devisenoptionsgeschäft wird beworben mit Schlagworten wie
- Sie haben derzeit eine Finanzierung und wollen den Zinsaufwand optimieren?
- Sie wollen die attraktiv niedrigen CHF-Zinsen nutzen?
- Das Währungsrisiko eines steigenden CHF soll gemindert werden?
- Sie wollen eine bessere Kalkulierbarkeit des Projektes?
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Hier sollen die Vor- und Nachteile von
EUR-Finanzierung
- Hohe Zinsen
+ Kein Währungs- bzw. Kursrisiko
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CHF-Finanzierung
+ Niedriges Zinsniveau
- Volles Währungs- bzw. Kursisiko
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im Interesse des investierenden Kunden kombiniert werden.
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Die Lösung der Unicredit Bank Austria: der
SYNTHI SCHWEIZ.
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Dabei nimmt man den Kredit im Euro mit der zwingenden Option auf,
unter bestimmten Bedingungen in den Schweizer Franken zu wechseln.
Für die dadurch entgangenen Vorteile der im Schweizer Franken niedrigeren Kreditzinsen
zahlt einem die Bank Austria eine Ausgleichsprämie.
Solange der Wechselkurs des Schweizer Frankens schwach bleibt, ist der Kunde im Vorteil.
Steigt der Wechselkurs über ein bestimmtes Niveau an und bleibt er in der Folge
innerhalb vorgegebener Bandbreiten ("knock-in" und "knock-out"),
dann ist der Kunde laut Vertrag gezwungen,
zu den dann denkbar ungünstigen Konditionen in den Schweizer Franken zu konvertieren.
Der bis dahin lukrierte Zinsgewinn geht dann dann möglicherweise ganz oder zumindest
teilweise verloren - oder die ganze Finanzierung wird zu einem schmerzhaften Verlust.
Diese derivativen Optionsstrukturen -
"Synthetische Kredite" -
sind vor allem ein gutes Geschäft für die Bank,
das Risiko trägt alleine der Kunde - von den Vertretern der Bank ernten sie
bei entsprechenden Anfragen nur verständnisloses Kopfschütteln:
"Sie haben doch die Risikohinweise gelesen und unterschrieben ..."
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