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JUSTIZ |
08.07.2009 |
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Ermittlungen gegen Bank Austria laufen
In
der Causa Devisenoptionsgeschäfte der Bank Austria sind bei der Justiz
Ermittlungen im Gang. Es seien "massenhaft Unterlagen" gesichert bzw.
deren Sicherung in die Wege geleitet worden, teilte die
Staatsanwaltschaft Eisenstadt mit.
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Zuständig
für den Fall ist die Staatsanwaltschaft Eisenstadt, weil die
Ermittlungsverfahren gegen zwei Bank-Mitarbeiter hier begonnen haben. |
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Eisenstädter Richterin behandelt Fall
Einen
Tag nach spektakulären Hausdurchsuchungen in Bank Austria-Filialen in
Oberwart, Eisenstadt und St. Pölten sowie in der
Treasury/Sales-Zentrale der Bank in Wien ist die Justiz dabei, die dort
sichergestellten Unterlagen und Dokumente zu sichten.
Danach wird der Fall "in nächster Zeit" auf den Tisch der zuständigen
Haft- und Rechtsschutzrichterin am Gericht in Eisenstadt gelangen.
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Hausdurchsuchungen bei Bankangestellten
Hausdurchsuchungen habe es auch an drei Wohnorten der zwei
Bankangestellten gegeben, sagte die Sprecherin der Staatsanwaltschaft
in Eisenstadt, Petra Schweifer. Derzeit seien keine weiteren
Durchsuchungen vorgesehen. |
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Hinweise, dass der mutmaßliche Schaden in "Millionenhöhe" gehen könnte |
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"Massenhaft Unterlagen"
Es
seien "massenhaft Unterlagen" gesichert bzw. sei deren Sicherung in die
Wege geleitet worden, so die Staatsanwaltschaftssprecherin. Für das
Landesgericht Eisenstadt sei die Causa ein "sehr umfangreicher" Fall.
Den mutmaßlichen Schaden will man bei Gericht noch nicht beziffern, bisherige Hinweise zeigten aber in "Millionenhöhe".
Vor richterlichen Entscheidungen, also auch in der Frage, ob es zu
Anklageerhebungen kommt, muss der Sachverhalt so aufgeklärt werden,
dass er gerichtlich aufzuarbeiten ist, heißt es bei der Justiz. Die
Materie sei kompliziert. Möglich, dass noch Gutachter beigezogen werden
müssten.
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Verdacht auf schweren Betrug
Schon
gestern hatte die Staatsanwaltschaft bestätigt, dass der Verdacht auf
schweren Betrug lautet. Auf welche konkreten Geschäftsfälle sich die
richterlichen Hausdurchsuchungsbefehle bezogen, wurde von der
Staatsanwaltssprecherin vorerst nicht offen gelegt.
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Strafanzeige einer Wiener Anwaltskanzlei
Ins Rollen gebracht haben dürfte die Razzien eine Strafanzeige einer
Wiener Anwaltskanzlei, die rund 130 Anleger vertritt, die sich durch
großvolumige und riskante Devisenoptionsgeschäfte mit der Bank Austria
geschädigt fühlen. |
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14 Tage Zeit um Beschwerde einzureichen |
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Bank Austria prüft rechtliche Schritte
Die
Bank Austria hat alle Vorwürfe in dieser Causa auch am Mittwoch von
sich gewiesen. Für die Mitarbeiter gelte die Unschuldsvermutung. Die
Vorgangsweise der Justiz (Hausdurchsuchungsbefehl) ist in den Augen der
Bank unverhältnismäßig.
Die Bank prüft rechtliche Schritte gegen diese Erhebungsmethoden, zumal
man ohnedies mit den Behörden kooperiere, so Banksprecher Martin
Halama. Die Bankjuristen haben 14 Tage Zeit, die Beschwerde
einzureichen.
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burgenland.ORF.at; 7.7.09
In Oberwart, Wien und St. Pölten gibt es Hausdurchsuchungen an
Standorten der Bank Austria. Die Ermittlungen sollen in Zusammenhang
mit Devisenoptionsgeschäften stehen.
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gimel, vor 61 Tagen, 20 Stunden, 3 Minuten
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maxx1, vor 61 Tagen, 21 Stunden, 11 Minuten
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